Im Mai 1980 beendete die damalige südkoreanische Militärregierung Studentenproteste für Freiheit und Demokratie mit einem Massaker an der Zivilbevölkerung. Hunderte Menschen starben, Tausende wurden verletzt oder verhaftet, unzählige trugen schwere Traumata davon – die wahren Opferzahlen liegen vermutlich weit höher als offiziell angegeben. Heute ist Gwangju Heimat der ältesten Kunstbiennale Asiens und verbindet Geschichte mit zeitgenössischer Kunst. Eingebettet in die bergige Landschaft des UNESCOGeoparks Mudeungsan bietet die Stadt zudem vielfältige Ausflugsziele. Doch die Aufarbeitung jenes tragischen Frühlings ist noch nicht abgeschlossen. Wie dieses Ereignis bis heute in die koreanische Gesellschaft hineinwirkt und was ein deutscher Reporter damit zu tun hatte, hören Sie audiophon dargebracht im Sonntagsspaziergang, dem Kultur- und Reisemagazin.
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