Das Ende des Koreakrieges 1953 brachte keinen Frieden, sondern bis heute nur Waffenstillstand. Die Grenze zwischen dem Norden und dem Süden der Halbinsel besteht aus einer vier Kilometer breiten entmilitarisierten Zone – einem Niemandsland, das sich über 248 Kilometer erstreckt. Der blutige Koreakrieg verschob die ursprüngliche Demarkationslinie entlang des 38. Breitengrades dramatisch: Die heutige Grenze kreuzt ihn nur einmal, etwa 40 Kilometer nördlich von Seoul. Die akustische Reise führt vom Gloster Hill Memorial Park, wo britische UNO-Veteranen einst kämpften, über Cheorwon bis an den nordöstlichsten Zipfel Südkoreas. Bei aller Tragik der Geschichte birgt die Zukunft der Grenzregion großes ökologisches Potenzial, wenn einst aus dem verminten Niemandsland ein „Grünes Band“ entstehen wird.
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